Dienstag, 20. Dezember 2016

Die kommenden Gerichte Gottes (4)


Gott bedient sich verschiedener Mittel

Es ist auch bemerkenswert, dass Gott die verdorbene Welt in Noahs Tagen nicht direkt durch seine eigenen Hände zerstörte. Stattdessen benutzte er Regen und Fluten als verheerende Naturkräfte bei der Umsetzung seines gerechten Zorns. Ähnliches widerfuhr auch der einstigen Stadt Sodom. „Aber die Leute von Sodom waren sehr böse und sündigten schlimm gegen den Herrn (1. Mose 13:13). Sie waren dermaßen verdorben, dass auch sie seine heilige Vergeltung traf, wobei es diesmal nicht Wasser vom Himmel war, das sich über die Erde ergoss. „Da ließ der Herr Schwefel und Feuer regnen auf Sodom und Gomorrah, vom Herrn, vom Himmel herab, und er zerstörte die Städte und die ganze Umgebung und alle Einwohner der Städte und was auf dem Erdboden gewachsen war (1. Mose 19:24,25). Archäologische Ausgrabungen haben die Ruinen dieser Städte,verschüttet unter dicken Schichten von Asche, südlich des Toten Meeres zu Tage gefördert.
In einem anderen Fall benutzte Gott ein Erdbeben dazu, um Korah, Dathan und Abiram für ihre ständige Rebellion gegen Moses, ihren von Gott beauftragten Führer zu bestrafen (siehe 4. Mose 16:31-32). 


In Josuas Tagen ließ Gott große Hagelsteine auf die einfallenden Feinde Israels vom Himmel herabfallen (siehe Josua 10:11).
„Feuer und Hagel, Schnee und Dunst, der Sturmwind“ können allesamt als Instrumente dazu dienen, um „sein Wort auszuführen“ (Psalm 148:8). Ja, Gott verfügt und hat die Kontrolle über die mächtigsten Kräfte der Natur wie Feuer, Fluten, Stürme, Hagel, Tornados, Hurrikans, Erdbeben, Tsunamis, Vulkane und sogar Asteroiden in seinen Händen. All diese entstammen seinem Arsenal und können dazu herangezogen werden, um sterblichen Menschen ihre Schwachheit zu demonstrieren, die im Gegensatz zu seiner großen Macht und Majestät steht.

So schwer nachvollziehbar das auch klingen mag, aber inmitten jeder großen und tödlichen Naturkatastrophe ist gleichzeitig auch Gottes flehende Stimme zu vernehmen, die den Sünder dazu auffordert, den Pfad der Sünde zu verlassen.
Das führt uns zu einem weiteren Punkt von entscheidender Bedeutung in Bezug auf Gottes Gerichte. In seltenen Fällen, wie zur Zeit Noahs und auch bei Sodom und Gomorrah, wird totale Vergeltung geübt, weil des Himmels großzügiges Gnadenangebot einfach abgelaufen ist. Ja, so ist das. Und am Ende bleibt nur die Gerechtigkeit übrig.

Aber die bei weitem überwiegende Zahl göttlicher Gerichte ist mit Barmherzigkeit vermischt und dient als Weckruf für all jene, die gegenüber den vollen Konsequenzen von Sünde völlig blind und ahnungslos sind: dem gänzlichen Ruin der menschlichen Persönlichkeit und des Charakters, Hoffnungslosigkeit, Verdammnis und ewigem Tod (siehe Römer 2:8,9; 6:23). Weil wir diesem Tag heute eilends entgegen gehen, wird sich schon bald zeigen, dass Gott den Stolz der Menschen ganz und gar demütigen wird (siehe Jesaja 2:10-12), wenn er sich höchstpersönlich aufmachen wird, um jegliche Sünde, Rebellion und Bosheit aus seinem Universum vollends zu vertilgen. Im letzten Buch der Bibel lesen wir:

Und der Himmel schwand dahin wie ein Buch, das zusammengerollt wird, und jeder Berg und jede Insel wurden von ihren Stellen gerückt. Und die Könige der Erde und die Großen und die Obersten und die Reichen und die Mächtigen und jeder Sklave und Freie verbargen sich in die Höhlen und in die Felsen der Berge; und sie sagen zu den Bergen und zu den Felsen: Fallt auf uns und verbergt uns vor dem Angesicht dessen, der auf dem Thron sitzt, und vor dem Zorn des Lammes! Denn gekommen ist der große Tag ihres Zorns. Und wer vermag zu bestehen?
Offenbarung 6:14-17

Während wir uns diesem verhängnisvollen „großen Tag seines Zorns“ nähern, dienen all die katastrophalen Ereignisse wie Erdbeben, Überschwemmungen, Tornados, Hurrikans und Tsunamis als Gottes mysteriöse Alarmglocken, um Menschen wachzurütteln hinsichtlich der Gefahr, in der sie sich befinden, weil sie die zehn Gebote brechen, bevor es für immer zu spät ist.

Und was ist mit dem Klimawandel?

"Moment mal", wirst du nun unter Umständen denken. Ich dachte der „Klimawandel“ beruhe auf der von Menschen verursachten Umweltverschmutzung und habe die zunehmenden, mit dem Wetter in Zusammenhang stehenden Katastrophen zur Folge. Diese Theorie habe ich auch gehört. Aber etwas fehlt in dieser weit verbreiteten Ansicht. Während es im Großen und Ganzen stimmt, dass diese tödlichen Naturkatastrophen die Folgen menschlicher Sünde auf Erden sind, die ihren Anfang bei Adam und Eva nahm, erklärt uns die Bibel, dass der eigentliche Grund dafür, warum unser Schöpfer solch vernichtende Erdbeben, Tornados, Fluten und Stürme entweder zulässt oder sie selber schickt, in der Bestrafung böser Übertreter seines gerechten Gesetzes liegt. Während Abgase von Fahrzeugen und die rauchenden Schlote von Industriebetrieben ganz bestimmt ihren Beitrag leisten zu unserem weltumspannenden Dilemma, liegt jedoch das Hauptproblem woanders. Achte genau auf das, was Gott dem alten Volk Israel sagte:

"Höre es, Erde! Siehe, ich will Unheil über dieses Volk kommen lassen, die Frucht ihrer Gedanken; denn auf meine Worte haben sie nicht geachtet, und mein Gesetz, das haben sie verworfen."
Jeremia 6:19 SLT

Das „Unheil“ von Gott ist eine direkte Folge der Ablehnung seines heiligen Gesetzes. Auch der Prophet Hosea nannte spezifische Verstöße gegen die Zehn Gebote als Grund für göttliche Gerichte:

Höret, ihr Kinder Israel, des HERRN Wort; denn der HERR hat Ursache, zu schelten, die im Lande wohnen. Denn es ist keine Treue, keine Liebe, kein Wort Gottes im Lande, sondern Gotteslästern (3. Gebot), Lügen (9. Gebot), Morden (6. Gebot), Stehlen (8. Gebot), und Ehebrechen (7. Gebot) hat überhandgenommen, und kommt eine Blutschuld nach der andern.
Hosea 4:1,2

Sehen wir nicht genau diese Dinge um uns herum passieren? Fluchen, Lügen, Töten, Stehlen und Ehebrechen sind doch genau so häufig anzutreffen wie Stubenfliegen. Kommt uns Sodom in den Sinn, wenn wir von Ehebruch, sexueller Unmoral und dem Verlust jedweder Beherrschung hören? 
Ein Grund dafür, dass Gott Feuer und Schwefel auf Sodom regnen ließ (1. Mose 19:24), lag in der widerlichen sexuellen Unmoral seiner Bewohner. Um genauer zu sein, in deren Homosexualität (lies 1. Mose 19:4,5 und Judas 7). Indem die Menschen Sodoms die natürliche Beziehung zum anderen Geschlecht mit einer unnatürlichen vertauschten und in ihrer Lust zueinander entbrannten (Römer 1:26,27), brachten sie so Gottes Vergeltung über sich.


Werden wiederum ähnliche Gerichte die Menschheit treffen? Da die LGBTQ (Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender, Queer) Bewegung weltweit an Zuspruch und Boden gewinnt, und das selbst unter Kindern, besteht daran kein Zweifel. 


Und wenn die zunehmende Bestialität und Pädophilie sich vermischtet dem giftigen Gebräu globaler Kinderpornographie, dann können wir sicher davon ausgehen, dass die schlimmsten nur denkbaren Desaster sich abzeichnen werden. Gott warnt uns jetzt im Vorhinein.

Zurück zu Hosea. Nach der Auflistung diverser Übertretungen der Zehn Gebote, beschreibt der Prophet die schrecklichen Konsequenzen der sorglosen Übertretung der Gebote:

Darum wird das Land jämmerlich stehen und allen Einwohnern wird es übel gehen; denn es werden auch die Tiere auf dem Felde und die Vögel unter dem Himmel und die Fische im Meer weggerafft werden. … Mein Volk ist dahin, darum dass es nicht lernen will. … Du vergisst des Gesetzes deines Gottes. … Darum will ich ihr Tun heimsuchen und ihnen vergelten, wie sie es verdienen.
Hosea 4:3,6,9


Donnerstag, 15. Dezember 2016

Wetterkrieg - Solares Geo-Engineering

Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen.
Matthäus 24:35


Vor gut hundert Jahren wurde vorhergesagt, dass dies geschehen würde ...


Satan wirkt auch durch die Naturelemente, um unvorbereitete Menschen - bildhaft gesprochen - als seine Ernte einzubringen. Er hat die Geheimnisse der Naturabläufe erkundet und bietet seine ganze Macht auf, um die Naturgewalten zu beherrschen, soweit es Gott zulässt ...


Weiterführendes:





Mittwoch, 14. Dezember 2016

Die kommenden Gerichte Gottes (3)

Die Bibel sagt, dass wir in der Endzeit leben (s. Daniel 12:4). Entsprechend seinem göttlichen Charakter und seinem zarten Mitgefühl, bietet Gott jetzt Gnade, Vergebung und ewige Erlösung all jenen an, die guten Willens sind, von ihren verkehrten Wegen abzulassen.

Es gibt aber auch eine Grenze des himmlischen Gnadenangebots. „Mein Geist soll nicht für immer mit dem Menschen rechten“ (Genesis 6:3), sprach der Herr in Noahs Tagen und dasselbe gilt auch für uns. Sein Heiliger Geist wirbt heute immer noch, aber auch das hat seine Grenzen. Wie es schon einst in der Vorzeit war, so steht auch uns Gottes gerechte Vergeltung bevor. In der Tat fallen diese Gerichte bereits auf unsere zunehmend verderbte, degenerierte und verkommene Erde herab.

Die hohe Geltung der Zehn Gebote

Wir wollen tiefer eintauchen, indem wir in die Zeit zurückgehen, in der Gott seinen gnädigen und gerechten Charakter an Moses offenbarte, so wie es in Exodus 34:5-8 aufgezeichnet ist.
Experten in biblischer Chronologie datieren diese Begebenheit auf etwa 1400 vor Christus. Der Schauplatz dieses Geschehens war der Gipfel des Berges Sinai, der deshalb auch gerne „der Berg Gottes“ genannt wird und sich in Arabien befindet (s. Galater 4:25). Bezeichnenderweise war der breitere Kontext von Gottes Selbstoffenbarung an Moses seine frühere Verkündigung seines heiligen Gesetzes, der Zehn Gebote auf eben demselben Berggipfel. Über diese frühere Begebenheit sagt die Bibel:

Und es geschah, als der dritte Tag kam und es noch früh am Morgen war, da erhob sich ein Donnern und Blitzen, und eine dichte Wolke lag auf dem Berg, und (es ertönte) ein sehr lauter Schall von Schopharhörnern. Da erschrak das ganze Volk, das im Lager war. Und Mose führte das Volk aus dem Lager, Gott entgegen, und sie stellten sich unten am Berg auf. Aber der ganze Berg Sinai rauchte, weil der Herr im Feuer auf ihn herabstieg. Und sein Rauch stieg auf wie der Rauch eines Schmelzofens, und der ganze Berg erbebte heftig.
Und der Hörnerschall wurde immer stärker. Mose redete, und Gott antwortete mit lauter Stimme. Exodus 19:16-19



Niemals zuvor und nie mehr danach in der Geschichte der Menschheit hat Gott sich selbst in solch einer majestätischen Manifestation seiner Herrlichkeit geoffenbart, als er dies bei der Verkündigung seiner Zehn Gebote an das Volk Israel und an die ganze Welt tat. Eine laute Trompete erklang, Flammen loderten, Rauch stieg auf und die Erde bebte.
Dann erteilte Gott die Zehn Gebote und schrieb diese auf zwei Steintafeln (Deuteronomium 4:13).

Die Bibel beinhaltet viele Gesetze, moralische, zeremonielle, zivile und richterliche. Auch weltliche Regierungen haben zahllose Regeln und Gesetze bestimmt. Aber die Zehn Gebote sind eine Klasse für sich selbst und stehen über allen von Menschen gemachten Gesetzen.
Was die Zehn Gebote so einzigartig macht, ist die Tatsache, dass sie nicht etwa mit einer Feder oder einem Stift, mit einem alten Griffel oder etwa mithilfe einer hochentwickelten Stimmen-Erkennungssoftware geschrieben wurden, sondern dass sie vielmehr eigenhändig, durch den Finger Gottes auf zwei Steintafeln geschrieben wurden (Exodus 31:18). „Stein“ meint massives Felsgestein, was ihren unveränderlichen Charakter deutlich macht.
Falls du keine klare Vorstellung darüber hast, was die Zehn Gebote tatsächlich als verbindlich gebieten, findest du im Folgenden eine leicht gekürzte Fassung davon; für die „Vollversion“ lies Exodus 20:1-17:

Und Gott redete all diese Worte:

1. Du sollst keine anderen Götter neben mir haben.
2. Du sollst dir kein geschnitztes Bild machen.
3. Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht missbrauchen.
4. Gedenke des Sabbattages, dass du ihn heiligst. An sechs Tagen sollst du dein Werk verrichten und alle deine Arbeit tun, aber am siebten Tag (Samstag) ist der Sabbat des Herrn. … Denn in sechs Tagen machte Gott die Himmel und die Erde … Und deshalb segnete er den Sabbattag und heiligte ihn.
5. Du sollst Vater und Mutter ehren.
6. Du sollst nicht töten.
7. Du sollst nicht Ehebruch begehen.
8. Du sollst nicht stehlen.
9. Du sollst keine falsche Aussage machen gegen deinen Nächsten.

10. Du sollst nicht begehren.
Auszug aus Exodus 20:1-17


Dieses kurze, umfassende und einfache, unkomplizierte Gesetz ist Wahrheit (Psalm 119:142), weil dessen ewiger Autor „der Gott der Wahrheit ist“ (Jesaja 65:16). „Das Gesetz ist heilig, gerecht und gut“ (s. Römer 7:12), weil Gott heilig, gerecht und gut ist. Weil „Gott die Liebe ist“ (1. Johannes 4:8), ist dieses Gesetz der Ausdruck seines liebevollen Charakters (s. Matthäus 22:36-30; Römer 13:10). Und daraus folgt, wenn Menschen wissentlich eines jener Zehn Gebote brechen oder ignorieren, dann opponieren sie damit gegen Gott selbst und gegen seine Liebe. Kurz gesagt, sie rebellieren gegen die gute Regierung des großen Herrschers des Universums.

Die Bibel nennt solch einen Verrat „Sünde“. Das wissen wir, weil direkt nach Gottes Verkündung der Zehn Gebote am Berg Sinai Mose dem Volk Israel sagte: „Ihr müsst keine Angst haben, Gott ist nur gekommen, um euch auf die Probe zu stellen … auf dass ihr euch davor hütet zu sündigen. (2. Mose 20:20). In diesem Sinne ist Gottes Gesetz ein Test, um zu sehen, ob wir die Sünde wählen oder nicht.

Im Neuen Testament bestätigte Johannes dieselbe Wahrheit mit der klaren Aussage: „Sünde ist die Übertretung des Gesetzes“ (1. Johannes 3:4). „Durch das Gesetz kommt Erkenntnis der Sünde“ (Römer 3:20), erklärt auch Paulus. Und da „alle gesündigt haben“ (Römer 3:23), klassifiziert uns die Bibel alle als Sünder, und somit unterliegen wir dem göttlichen Gericht.


Zurück zur  Liebe. Mose hatte geschrieben: Der Herr kam vom Sinai … aus seiner Rechten (ging) ein feuriges Gesetz für sie aus … Ja, er liebte das Volk“ (5. Mose 33:2,3). Gott schrieb sein „feuriges Gesetz“, weil er uns liebt und sich nur das Beste für uns wünscht. Im Gegensatz zur populären Ansicht, die sogar von einigen irregeführten Predigern verbreitet wird, sind die beiden Begriffe „Gesetz“ und „Liebe“ in Wahrheit untrennbar miteinander verbunden. Tatsächlich ist es so, dass Liebe im Interesse für alle nach Regeln verlangt. Hast du Kinder? Wenn ja, stellst du denn nicht auch Regeln für sie auf? Ich gehe davon aus, dass dem so ist. Wozu denn eigentlich? Die Antwort auf diese Frage ist naheliegend:
Weil du deine Kinder liebst.
Zur besseren Illustration, soll die nachfolgende, auf wahren Begebenheiten basierende Geschichte dienen:

Die Zehn Gebote sind zu unserem Besten

Es war ein herrlicher, sonniger Tag im Grand Canyon Nationalpark in Arizona. Eine Gruppe von Touristen hatte sich nahe der Kante einer hohen Felswand versammelt, um einen fabelhaften Ausblick auf die zerklüftete Landschaft zu ergattern. Es bestand kein Grund zur Angst, denn es gab ein Geländer zum Schutz der Besucher. Als die Touristen die wunderschöne Aussicht genossen, kam ein junges verlobtes Pärchen hinzu, das in drei Wochen heiraten wollte. Plötzlich kletterte der junge Mann zum Schock aller Anwesenden über die Absperrung am Rand der Felsklippe.
„Sag, junger Mann,“ sprach ihn ein besorgter Tourist an, „weißt du nicht wozu Absperrungen da sind?“ „Oh ja, Sir, ich weiß!“, antwortete Jim mit einem herzhaften Lachen. „Ich half mit beim Bau dieses Schutzgeländers. Ich arbeite hier. Ich kenne diesen Canyon sehr gut.“ Ruhig ergriff er die Hand seiner Geliebten und half ihr ebenfalls über den Zaun. Direkt hinter der Sicherheitsbegrenzung gab es einen Felsvorsprung, der über den Klippenrand hinausragte. Das Paar kletterte nun vorsichtig an diesen Vorsprung heran und setzte sich dort hin, um die fabelhafte Aussicht über den Canyon zu genießen. „Das ist aber riskant,“ dachten sich die umstehenden Touristen.
Ein Augenzeuge berichtete:
„Bald darauf stand Jim auf und reichte seiner Verlobten die Hand. Um das Gleichgewicht zu halten, als er ihr aufhalf, machte er instinktiv einen kleinen Schritt rückwärts, geradewegs über die Kante hinaus!“ Seine Freundin erblickte noch den Ausdruck puren Entsetzens im Gesicht ihres Verlobten, als der auf einmal merkte, was er gerade getan hatte und dass er nun hoffnungslos verloren war. Mit einem durchdringenden Schrei schrecklicher Seelenangst stürzte er weit hinunter in den Tod. Die junge Frau war so hysterisch, dass sie selbst auch beinahe hinunter gefallen wäre. Sie wurde schließlich über die Absperrung zurück in Sicherheit gebracht, musste aber medikamentös ruhig gestellt werden.
Die eindeutige Lehre aus dieser tragischen Geschichte ist, dass jeder, d.h. du, ich, Familien, Gesellschaften und Nationen Schutzbegrenzungen benötigen, um uns vor dem Ruin zu bewahren. „Diese Absperrung ist nicht für mich,“ vermeldete Jim selbstsicher, während er über die Barriere kletterte. Aber er lag falsch, völlig falsch. Er starb aufgrund seines fehlgeleiteten Selbstvertrauens.

Verstehst du, worum es geht? Die heilige Bibel informiert uns darüber, dass unser liebender Schöpfer, der uns „in seinem Bilde“ (1. Mose 1:27) geschaffen hat, auch zutiefst um unsere Sicherheit besorgt ist.
Um uns vor den fatalen Konsequenzen sündhafter Entscheidungen zu behüten, hat er uns ein „Geländer“, einen Schutzzaun gegeben. Dieses Geländer sind die Zehn Gebote, die uns zu unserem eigenen Wohl gegeben sind, um uns vor Schaden zu bewahren. Man denke nur an von Menschen verordnete Gesetze. Dienen die nicht auch unserem Schutz? Verkehrsregeln, Gesetze gegen Kinderpornographie, gegen Diebstahl und Morde sind doch alle dazu da, um das Leben und Eigentum zu schützen.

Und ebenso verhält es sich auch mit den Zehn Geboten.  


Gott, der Allmächtige, verkündigte sie unter Donner, Erdbeben und feurigen Flammen vom Gipfel des Berges Sinai, nicht nur um uns einen Eindruck von deren Heiligkeit zu vermitteln, sondern auch um uns davor zu bewahren, dass wir uns selbst zugrunde richten, indem wir uns darüber hinwegsetzen. „Auf dass dir's wohlgehe, dir und deinen Kindern“ (5. Mose 12:28), das ist die Motivation für jene Gesetze. Unser Schöpfer liebt uns, und weiß, was am besten für uns ist.


Wir haben also bereits gehört, „barmherzig und gnädig ist der HERR, geduldig und von großer Güte.“ (Psalm 103:8). Wir haben aber außerdem festgestellt, dass Erbarmen nicht das einzige Attribut seines Charakters ausmacht. Auch gleicht seine Liebe nicht einem weichen, wackeligen Pudding, der sich in eine jegliche Richtung pressen lässt. Nein, das wäre weit gefehlt. Zum Schutz und Wohlergehen des gesamten Universums ist unser Schöpfer außerdem ein heiliger Hüter der Gerechtigkeit und „ein Gott des Gerichts“ (Jesaja 30:18), der „Gericht hält“ gegen die Bösen, wenn die Zeit reif dafür ist. (Jesaja 5:16).  

Zurück zur Zeit Noahs. Im Grunde genommen glich Gottes Entscheidung, eine gänzlich verdorbene Welt durch eine globale Flut zu vernichten dem, was Jim auf dieser Felskante im Grand Canyon zugestoßen ist.
Bevor der Regen fiel, hatte die gesamte Welt sich willentlich, beständig und hartnäckig gegen Gottes Sicherheitsbegrenzungen widersetzt. „Moralische Richtlinien? Weg mit diesen Einschränkungen!“ Derlei närrische Schlussfolgerungen waren zu vernehmen von vorsintflutlichen Sündern. Als Resultat daraus wurde die Erde „erfüllt mit Gewalttat“ (1. Mose 6:13) und „alles Fleisch hatte seinen Weg verdorben auf Erden“ (1. Mose 6:12). In den himmlischen Gerichtshöfen wurde letztendlich der Beschluss gefasst, dass dagegen etwas unternommen werden müsste. Noah baute ein Schiff und den Menschen wurde Gnade angeboten. Alle die sie ablehnten wurden ersäuft. Tatsache ist, dass biblische Geologen bestätigen, dass der Grand Canyon erst durch diese katastrophalen, herumwirbelnden Wassermassen dieser vorzeitlichen Flut geformt wurde.  




Dienstag, 13. Dezember 2016

Krieg und Katastrophen


Durch den Spiritismus erscheint Satan als Wohltäter der Menschheit, heilt Krankheiten der Menschen und gibt vor eine neue und höher stehende Religion einzuführen. Gleichzeitig wirkt er aber als Zerstörer. Durch seine Versuchungen führt er die Massen ins Verderben. Unmäßigkeit schaltet die Vernunft aus. Sinnliche Begierden, Streit und Blutvergießen sind die Folgen. Satan hat Freude am Krieg, da dieser die niedrigsten Triebe des Menschen weckt, seine Opfer in Laster und Blut ertränkt und sie wegfegt in die ewige Verlorenheit. Sein Zeil ist es, die Völker gegeneinander in den Krieg zu hetzen, denn so kann er die Menschen davon abhalten, sich auf den Tag des Herrn vorzubereiten.


Satan wirkt auch durch die Naturelemente, um unvorbereitete Menschen - bildhaft gesprochen - als seine Ernte einzubringen. Er hat die Geheimnisse der Naturabläufe erkundet und bietet seine ganze Macht auf, um die Naturgewalten zu beherrschen, soweit es Gott zulässt.
Als ihm erlaubt wurde, Hiob zu peinigen, waren Herden, Knechte, Häuser, Kinder im Nu hinweggerafft, und ein Unglück folgte dem anderen. Gott beschützt seine Geschöpfe und bewahrt sie vor der Macht des Verderbers. Doch das entartete Christentum verachtet das Gesetz Jahwes, und der Herr wird genau das tun, was er angekündigt hat: Er wird seinen Segen von der Erde wegnehmen und all jenen seinen Schutz entziehen, die sich gegen sein Gesetz und seine Lehren auflehnen und andere zwingen, dasselbe zu tun. Satan hat die Kontrolle über alle die Gott nicht speziell schützt. Er begünstigt manche und schenkt ihnen Wohlstand, um seine eigenen Absichten zu fördern. Andere führt er in Schwierigkeiten und lässt sie glauben, dass Gott sie peinigt.

Während Satan sich als großer Arzt ausgibt, der sämtliche Krankheiten heilen kann, bringt er Gebrechen und Unheil über die Menschen, bis große Städte in Trümmerfelder und Einöden verwandelt sind. Immer ist er am Werk. Bei Unfällen und Katastrophen zu Wasser und zu Land, bei großen Feuersbrünsten, bei heftigen Wirbel- und Hagelstürmen, bei Orkanen, Überschwemmungen und Sturmfluten, Flutwellen und Erdbeben - überall übt Satan in tausenderlei Gestalt seine Macht aus. Er vernichtet die reifende Ernte und lässt Hungersnot und Elend folgen. Er verseucht die Luft, und tausende kommen durch Seuchen um.


Solche Heimsuchungen werden immer häufiger und unheilvoller. Das Verderben befällt Mensch und Tier. "Das Land verdorrt und verwelkt ..., die Höchsten des Volks ... verschmachten. Die Erde ist entweiht von ihren Bewohnern; denn sie übertreten das Gesetz und ändern die Gebote und brechen den ewigen Bund." (Jesaja 24:4,5)


Dann redet der große Betrüger den Menschen ein, dass diejenigen, die Gott dienen, solches Unheil verursachen. Die Gruppe, die den Aufstand im Himmel angezettelt hat, legt die jetzigen Probleme denen zur Last, deren Gehorsam gegenüber den Geboten den Übertretern ein beständiger Vorwurf ist. Man wird erklären, dass Menschen Gott durch Missachtung der Sonntagsfeier beleidigen und dass diese Sünde die Katastrophen herbeigeführt hätte. Die Probleme würden nicht eher aufhören, bis die Sonntagsfeier konsequent eingeführt sei.

Diejenigen, die das vierte Gebot hochhalten und dadurch der Sonntagsfeier die Achtung verweigern, werden als Unruhestifter bezeichnet, welche göttliches Wohlwollen und irdisches Wohlergehen verhindern. So werden die Anklagen gegen den Diener Gottes von einst mit den gleichen Argumenten wiederholt:

Und als Ahab Elia sah, sprach Ahab zu ihm: 
Bist du nun da, der Israel ins Unglück stürzt? Er aber sprach: Nicht ich stürze Israel ins Unglück, sondern du und deines Vaters Haus dadurch, dass ihr des Herrn Gebote verlassen habt und wandelt den Baalen nach.
1. Könige 18:17,18


Wenn der Zorn der Menschen durch falsche Anschuldigungen erregt wird, werden sie mit den Boten Gottes auf ähnliche Art verfahren wie das abtrünnige Israel mit Elia.

Diese Zeilen stammen aus dem Buch *Vom Schatten zum Licht* von Ellen White; Seite 538

Weiterführendes:

Gerne organisieren wir dieses Buch für Sie um EUR 10,00. Der österreichweite Versand ist im Preis bereits inkludiert. Erreichen können Sie uns unter der folgenden Mailadresse:
info@openeyes-media.at

Sonntag, 11. Dezember 2016

Freimaurerei, Gewerkschaften und Geheimbünde


Satan nutzt den Einfluss der Menschen auf das Denken anderer. Nachdem er den Himmel verlassen musste, richtete sich Satan sein Reich in dieser Welt ein und ist seitdem unermüdlich darauf bedacht, die Menschen von ihrer Treue zu Gott abzubringen. Er benutzt die gleichen Mittel, die er im Himmel einsetzte. Er nutzt den Einfluss, den Menschen aufeinander ausüben können. Ein Mensch verführt den anderen. Die starken, verderbenden Auffassungen Satans, die er meisterlich darzustellen versteht, wirken nahezu unwiderstehlich auf die Menschen, und sie schließen sich zusammen zu Bündnissen, Gewerkschaften und Geheimbünden. In dieser Welt sind Mächte am Werk, die Gott nicht mehr länger dulden kann. Brief 114, 1903




Weiterführendes:

Die kommenden Gerichte Gottes (2)

Seitdem Adam und Eva zuerst gegen ihren Schöpfer rebellierten, und das inmitten fruchtbeladener Bäume im Garten Eden (siehe Genesis 1-3), hat Gott immer wieder Barmherzigkeit, Gnade und Vergebung gegenüber der gefallenen Menschheit walten lassen. Quer durch die Geschichte hindurch und bis in unsere heutige Zeit hinein, können wir Gottes Appelle erkennen. Er wirbt, er bemüht sich um die eigensinnigen Menschen und bittet sie inständig, umzukehren. „Kehrt um von euren verkehrten Wegen“ (s. Jeremia 25:5), sprach der Herr viele Male durch seine heiligen Propheten. 
„Denn ich habe keine Freude am Tod dessen, der sterben muss, spricht Gott, der Herr. So kehrt denn um, und ihr sollt leben!“ (s. Hesekiel 18:32)


Aber es gibt auch eine Grenze der göttlichen Geduld. Wenn Sünder vorsätzlich, hartnäckig und ausdauernd seinen Aufforderungen widerstehen, seine Gnade verschmähen, seine Boten verhöhnen und in ihrer Rebellion ganz und gar sich verhärten, dann wird letzten Endes eine unsichtbare Linie überschritten, „jene verborgene Grenzlinie, die den Übergang markiert zwischen Gottes Geduld und seinem Zorn.“

Lektionen aus Noah und der Flut

Das historisch vermutlich markanteste Beispiel dafür, wann Gottes Gnade ein Ende fand und sich stattdessen sein Zorn ergoss, geschah in den Tagen Noahs. Erinnern wir uns an ihn? Noah war jener Mann, der die Arche baute. Diese Geschichte ist so berühmt, dass Hollywood daraus einen Film produzierte, der allerdings dazu neigt, die Schilderungen darüber zu verdrehen. Die Bibel sagt uns nämlich, dass Noah ein gerechter Mann war, tadellos in seiner Generation. 

Noah wandelte mit Gott.
 Genesis 6:9

Zu Noahs Zeiten hatte sich seit den Tagen im unverdorbenen Garten Eden vieles verändert. Anstelle von glücklichen Familien, unschuldigen Kindern, heiligem Streben und liebevollem Verhalten, zeigte sich jetzt ein gänzlich anderes Bild.

"Da aber der HERR sah, dass der Menschen Bosheit groß war auf Erden und alles Dichten und Trachten ihres Herzens nur böse war immerdar... 

Aber die Erde war verderbet vor Gottes Augen und voll Frevels."
Genesis 6:5,11

Es war also nicht Gott, der sich in einen kosmischen Bösewicht verwandelt hatte. Nein, vielmehr waren es die Bewohner der Erde, die im Lauf der Zeit grausam, gewalttätig und durch und durch korrupt geworden waren. Welch ein Alptraum, musste Gott wohl zu sich selbst gesagt haben.

Da reute es ihn, dass er die Menschen gemacht hatte auf Erden, und es bekümmerte ihn in seinem Herzen (Genesis 6:6)

Letztendlich sprach der HERR:

Ich will die Menschen, die ich geschaffen habe, vertilgen von der Erde, von den Menschen an bis auf das Vieh und bis auf das Gewürm und bis auf die Vögel unter dem Himmel; denn es reut mich, dass ich sie gemacht habe. (Vers 7)

Und doch, bevor diese Vernichtung hereinbrach, erhielt Noah von Gott den Auftrag, ein gigantisches, dreistöckiges Schiff zu bauen und eine abgefallene Welt vor dem drohenden Gericht zu warnen; ein Gericht, das in diesem Fall in Form massiver Regenmengen zutage trat, die unaufhaltbar vom tosenden Himmel hernieder prasselten.


Das Neue Testament nennt Noah einen Prediger der Gerechtigkeit (2. Petrus 2:5).
Seiner heiligen Berufung treu baute, predigte und appellierte Noah an seine Zeitgenossen während eines Zeitraums von 120 Jahren.
Gegen Ende dieser Gnadenfrist, in der die Menschen die Möglichkeit zur Umkehr hatten, spazierte eine riesige Anzahl an wilden Tieren unerwartet und friedvoll in die Arche. Scharen von Vögeln flogen ebenfalls hinein. Beobachter dieses Geschehens waren von diesen Ereignissen vollends schockiert und verwirrt. Hat Noah womöglich wirklich recht?", fragten sich viele. "Wird es tatsächlich eine weltweite Flut geben?"

„Die Flut kommt!“, schrie Noah. „Das ist Gottes letzter Aufruf!“, war von seinem Propheten am Tor der Arche zu vernehmen.



Der Heilige Geist rührte die Herzen jener Menschen an, die diese wundersamen Ereignisse mit eigenen Augen verfolgten. Viele mussten sich in diesen Momenten innerlich zutiefst bewegt und schuldig gefühlt haben. Und doch widerstanden sie diesem letzten Gnadenangebot des Himmels.
Tragischerweise waren es gerade einmal acht Personen, die in die Arche gingen. Dann wurde das schwere Tor des Schiffes durch eine unsichtbare Hand geschlossen. „Und der HERR schloss hinter ihm zu“ (Genesis 7:16).

Noah und seine Familie waren sicher im Inneren der Arche, während außerhalb eine getäuschte, spottende und dem Untergang geweihte Meute verblieb. Exakt sieben Tage später färbte sich der Himmel mit bedrohlichen Gewitterwolken schwarz. Blitze zuckten und Donner krachten. Die ersten Regentropfen, die zur Erde fielen, mussten eine unkontrollierbare Panik ausgelöst haben in den Herzen derer, die sich selbst betrogen hatten zu glauben, dieser Noah wäre bloß ein verrückter, wahnwitziger alter Mann. 
Immer schwerer fiel der Regen. „Noah! Mach die Tür auf! Wir haben unsere Meinung geändert!“ Das musste wohl im Inneren der Arche zu vernehmen gewesen sein, während die Menge draußen an die schwere Türe hämmerte. Aber es war zu spät, die Zeit der Vergebung war vorbei, die Stimme der Gnade war verstummt. Jetzt war die Zeit des Gerichts gekommen, die Zeit des Zornes Gottes.
Im heiligen Buch ist zu lesen:

In dem sechshundertsten Jahr des Alters Noahs, am siebzehnten Tag des andern Monats, das ist der Tag, da aufbrachen alle Brunnen der großen Tiefe, und taten sich auf die Fenster des Himmels, und kam ein Regen auf Erden, vierzig Tage und vierzig Nächte. Da ging alles Fleisch unter, das auf Erden kriecht, an Vögeln, an Vieh, an Tieren und an allem, das sich reget auf Erden, und an allen Menschen. Also ward vertilgt alles, was auf dem Erdboden war, vom Menschen an bis auf das Vieh und auf das Gewürm und auf die Vögel unter dem Himmel: das ward alles von der Erde vertilgt. Allein Noah blieb über, und was mit ihm in dem Kasten war.
Genesis 7:11,12,21,23

Machen wir einen raschen Sprung vorwärts in die Zeit Jesu. Knapp vor dem Ende seines liebevollen Dienstes auf Erden, sprach Jesus folgende Warnung aus: „Wie es aber zu Zeiten des Noah war, so wird es auch sein bei der Ankunft des Menschensohnes“ (Matthäus 24:37).

Es ist wichtig, dass wir das auch wirklich verstehen... 

So wie es zu Noahs Zeiten war, so wird es auch unmittelbar vor dem zweiten Kommen Jesu sein. Vielleicht hast du schon einmal diesen bekannten Spruch gehört, der besagt:

„Jene, die es verabsäumen aus den Lehren der Vergangenheit zu lernen, sind dazu verdammt, ihre Fehler zu wiederholen.“ 

Wie wahr doch diese Aussage ist. Also nach den Vorhersagen von Christus wird auch unsere moderne Hightech-Gesellschaft und eine durch die Unterhaltungsindustrie vollends hypnotisierte Zivilisation in einen ähnlichen Zustand überhandnehmender Gewalt, völliger Korruption und gottloser Vergnügungssucht degenerieren. Und einmal mehr wird die nüchterne Stimme des Gewissens vertrieben werden.




Sonntag, 4. Dezember 2016

Die kommenden Gerichte Gottes (1)

There is a time - we know not when, and a point - but we know not where, that marks the destiny of men to glory or despair. There is a line, by us unseen, that crosses every path, the hidden boundary between God's patience and His wrath.

Taken from the poem, "The Doomed Man," written by Presbyterian minister Joseph Alexander (1809-1860)

Es kommt der Zeitpunkt, doch wir kennen ihn nicht, an welchem das Schicksal eines jeden Menschen sich entscheidet. Es sei entweder zur Herrlichkeit oder aber zur Hoffnungslosigkeit. 
In der Tat existiert eine für uns nicht sichtbare Trennlinie, die eines jeden Weg kreuzt. Jene ist die unsichtbare Linie, die den Übergang markiert zwischen Gottes Langmut und seinem Zorn.

Ein Auszug aus dem Gedicht „The Doomed Man“, verfasst von dem presbyterianischen Seelsorger Joseph Alexander (1809-1860).

Dieses kleine Buch beinhaltet gute,  aber auch schlechte Nachrichten. Zuerst zu den schlechten Nachrichten. Ob du es glauben willst oder nicht, die Zustände auf dem Planeten Erde werden schlimmer werden – viel schlimmer –, bevor es besser werden wird. Die gute Nachricht ist aber die, dass wenn das Leben letztendlich gut wird, dann wird es unvorstellbar herrlich sein.
Zurück zu den schlechten Nachrichten. Zwischen den heiligen Seiten der Bibel erklärt der Schöpfer von Himmel und Erde:


Warum würde Gott so etwas tun? 
Warum würde er eine Welt bestrafen, die er selbst geschaffen hat? 

Der oben zitierte Bibelvers birgt in sich auch schon die Antwort. „Ich will den Erdkreis um seiner Bosheit willen heimsuchen“, so erklärt es der allmächtige Gott. Das wird dann sein, wenn die Menschen so unsagbar böse geworden sind, dass Gott letztendlich seine Strafgerichte ausführen wird.

Bevor wir nun weitergehen, sollten wir die Wahrheit über Gottes makellosen Charakter und seine Prinzipien betrachten, um klarzustellen, dass nicht Gott derjenige ist, der „böse“ ist. 
Nein, nein. „Gott ist die Liebe“, so bezeugt es die Schrift (1. Johannes 4:8). Wie oben erwähnt, liegt der Grund im Wildwuchs des Bösen, der ihn schlussendlich dazu bringt, seine Gerichte zu vollstrecken. Um die Vorgehensweise Gottes besser verstehen zu können, benötigen wir ein genaues Verständnis über die Attribute seines Charakters. In der Bibel steht geschrieben:

Da kam der Herr in einer Wolke herab und trat dort zu ihm und rief den Namen des Herrn aus. Und der Herr ging vor seinem Angesicht vorüber und rief: Der Herr, der Herr, der starke Gott, der barmherzig und gnädig ist, langsam zum Zorn und von großer Gnade und Treue; der Tausenden Gnade bewahrt und Schuld, Übertretung und Sünde vergibt, aber keineswegs ungestraft lässt, sondern die Schuld der Väter heimsucht an den Kindern und Kindeskindern bis in das dritte und vierte Glied!
Exodus 34:5-8

Gott ist in erster Linie barmherzig, gnädig und reich an Güte. Ist das nicht eine freudige Nachricht? Wenn er das nicht wäre, dann wären wir alle tot. Aber Gnade und Barmherzigkeit sind nicht die einzigen Attribute seines heiligen Charakters. Er ist außerdem ein Gott der „Wahrheit“. Er hasst Lügen und jegliche Form von Falschheit (siehe Sprüche 6:16-19). Und noch mehr, er ist unparteiisch und ganz und gar gerecht. „Keineswegs lasse ich den Schuldigen ungestraft“ waren seine Worte an Moses. Und nun verpasse nicht, was er uns noch zu sagen hat. Gemäß der Selbstoffenbarung des Ewigen, sucht er die Bosheit oder Sünden all jener heim (was bestrafen meint), die sich beharrlich und hartnäckig gegen seinen perfekten Willen und seine Wege auflehnen.


Fortsetzung:


Weiterführendes:

Die vorsintflutliche Welt